Altersvorsorge

Mit ETFs fürs Kind sparen: So geht's clever

Erfahre, wie du mit ETF-Sparplänen langfristig ein Vermögen für dein Kind aufbaust.

Eltern möchten ihren Kindern oft ein finanzielles Polster für die Zukunft schaffen. Eine Möglichkeit: Sparen mit ETFs.

Warum ETFs für den Vermögensaufbau der Kinder?

ETFs, also börsengehandelte Fonds, sind für viele Anleger interessant. Sie bieten breite Diversifikation: Der MSCI World etwa investiert in über 1.600 Unternehmen weltweit. Das reduziert das Risiko einzelner Aktien. Im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds sind ETFs oft kostengünstiger. Diese Ersparnisse summieren sich über die Jahre erheblich.

Frühzeitiges Investieren und das Reinvestieren von Erträgen lassen ETFs wachsen. Der Zinseszins kann über Jahrzehnte einen beachtlichen Vermögenszuwachs bewirken.

Wie funktioniert ein ETF-Sparplan für Kinder?

Ein ETF-Sparplan für Kinder ist unkompliziert. Du benötigst ein Depot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Dazu ein Verrechnungskonto. Viele entscheiden sich für monatliche Sparraten. 50 Euro pro Monat summieren sich über 18 Jahre auf etwa 16.000 Euro, bei einer angenommenen Rendite von 5 % jährlich.

Automatisierung macht alles leichter: Die monatlichen Käufe laufen automatisch, Erträge werden direkt wieder angelegt. Das spart Zeit und fördert Disziplin im Vermögensaufbau.

ETF-SPARPLAN · INTERAKTIV
ETF-Sparplan Rechner für Kinder
100
18 Jahre
4 %
Gesamtkapital
0 €
Gesamte Einzahlungen
0 €
Berechnung basiert auf konservativen Annahmen, keine Finanzberatung.

Steuerliche Aspekte beim Sparen für Kinder

Auch Kinder profitieren vom Freistellungsauftrag: Bis zu 1.000 Euro Kapitalerträge bleiben steuerfrei. Darüber hinaus greift die Abgeltungsteuer. Eltern sollten steuerliche Optimierungen frühzeitig einplanen. Schenkungen an Kinder sind eine Möglichkeit, solange die Freibeträge nicht überschritten werden.

Risiken und Chancen beim ETF-Sparen für Kinder

Marktschwankungen sind beim ETF-Sparen nicht zu vermeiden. Kurzfristig können sie Unruhe stiften, doch auf lange Sicht relativieren sie sich meist. Historische Daten sprechen dafür: Breit gestreute ETFs erwirtschaften über Jahrzehnte solide Renditen.

"Regelmäßige Sparraten helfen, das Risiko zu minimieren."

Regelmäßige Sparraten streuen Risiken und nutzen verschiedene Marktphasen. Gerade in turbulenten Börsenphasen zahlt sich das aus: Wer stur weiter bespart, kauft bei fallenden Kursen automatisch günstiger nach.

Tipps zur Auswahl der richtigen ETFs für Kinder

Bei der ETF-Auswahl zählen mehrere Faktoren. Themen-ETFs oder nachhaltige ETFs wachsen in der Nachfrage. Sie spiegeln spezifische Interessen oder ethische Überzeugungen wider. Ein weiterer Punkt: die Kostenquote (TER). Diese sollte unter 0,5 % liegen, um die Rendite nicht zu schmälern.

Tipp

Vergleiche verschiedene Anbieter, denn manche bieten Extras wie Sparplan-Boni, die den Einstieg erleichtern können.

Ein Vergleich der Anbieter kann lohnen. Einige bieten zusätzliche Leistungen oder Boni, die den Vermögensaufbau attraktiver gestalten.

Häufige Fragen

Was ist der Vorteil eines ETF-Sparplans für Kinder?

Ein ETF-Sparplan für Kinder bietet Diversifikation, niedrige Kosten und den Zinseszins-Effekt. Er ist einfach einzurichten und wird automatisch bespart.

Wie richte ich einen ETF-Sparplan für mein Kind ein?

Du benötigst ein Depot bei einer Bank oder einem Online-Broker und ein Verrechnungskonto. Lege eine monatliche Sparrate fest, zum Beispiel 50 Euro.

Welche steuerlichen Vorteile gibt es beim Sparen für Kinder?

Ein Freistellungsauftrag ermöglicht bis zu 1.000 Euro steuerfreie Kapitalerträge. Schenkungen können ebenfalls steuerlich vorteilhaft sein.

Welche Risiken bestehen beim ETF-Sparen für Kinder?

Marktschwankungen können kurzfristig zu Verlusten führen. Doch langfristig sind ETFs oft renditestark, besonders mit regelmäßigen Sparraten.

Wie finde ich den richtigen ETF für mein Kind?

Achte auf eine niedrige Kostenquote (TER unter 0,5 %). Themen-ETFs oder nachhaltige ETFs können spezielle Interessen bedienen.

Quellen

Benjamin Franzil
Co-Founder & Finanzexperte · InvestPlan
Benjamin Franzil ist Geschäftsführer der InvestPlan AS GmbH und begleitet Berufstätige und Selbstständige beim steueroptimierten Vermögensaufbau. Er ist zugelassener Versicherungsmakler (§ 34d GewO), Finanzanlagenvermittler (§ 34f GewO) und Immobiliardarlehensvermittler (§ 34i GewO).
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